Die Fair-E-Com überwacht die Einhaltung von Fairness-Regeln beim Handeln im Internet. Sie profitieren, weil wir fair handeln und dabei unabhängig kontrolliert werden.
Das Mitglied wird seine Geschäfte mit möglichst positiver Wirkung für alle Beteiligten führen. Dies bedeutet, dass regelmäßig sowohl mittelbare als auch unmittelbare Aspekte geschäftlichen Handelns in unternehmerische Überlegungen einfließen. Vor allem wird auch die mittel- bis langfristige Wirkung der Aktivitäten in Bezug auf Märkte, deren Teilnehmer sowie die Beziehungen zwischen diesen als auch auf die Umwelt im Allgemeinen beachtet.
Das Mitglied wird jede bewusste Benachteiligung Anderer zur Erzielung eigener Vorteile vermeiden. Hierzu zählen insbesondere Preisabsprachen, bewusste Kostengenerierung, die Unverhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel sowie das Ausnutzen von Notlagen.
Das Mitglied wird bekannt werdende, fragwürdige Praktiken anderer Marktteilnehmer der Gesellschaft zur Kenntnis bringen.
Das Mitglied ist sich bewusst, dass alle seriösen Anbieter und Einrichtungen letztlich einen gemeinsamen Markt entwickeln. Die Ansprüche des Marktes an alle Teilnehmer (und damit auch die Erfolgsaussichten für das Mitglied!) steigen mit der Qualität der gebotenen Leistung. Das Mitglied verpflichtet sich insofern zur ständigen Höchstleistung.
Das Mitglied wird seine Aktivitäten so gestalten, dass diese bei Bedarf zeitnah und hinreichend genau nachvollzogen werden können.
Das Mitglied weiß, dass eine funktionierende Kommunikation innerhalb und außerhalb seiner Organisation die Grundlage erfolgreichen Handelns ist. Die Kommunikationsmittel des Mitglieds (Internet, E-Mail, Telefon, Fax) werden so gestaltet und eingesetzt, dass angemessen und zeitnah auf Kommunikationsbedarf reagiert werden kann.
Das Mitglied nimmt Beschwerden ernst und interpretiert diese in erster Linie als Möglichkeit, die Qualität seiner Tätigkeit weiter auszubauen. Eine Reaktion auf Beschwerden erfolgt zeitnah. Hat das Mitglied selbst Anlass zur Beschwerde, so wird es die Beanstandung zunächst selbst und direkt gegenüber der für die Beanstandung verantwortlichen und zuständigen Stelle ausbringen.
Nicht immer ist es möglich, Konflikte zu vermeiden. Das Mitglied wird jedoch zur Konfliktlösung immer einen Weg wählen, der für die Streitenden vor allem unter Berücksichtigung der entstehenden Kosten und der Nachhaltigkeit möglichst effizient ist.
Die Gesellschaft unterhält zur Lösung von Konflikten ein eigenes Schiedsgericht. Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern werden vorzugsweise durch dieses Schiedsgericht gelöst.
Dem Mitglied ist bewusst, dass Verhaltensweisen, die diesem Kodex entgegenstehen oder dem Sinn nach widersprechen, das Ansehen der Gesellschaft insgesamt und der einzelnen Mitglieder schädigen. Erfolgt auf entsprechende Mahnung der Vereinsführung keine Änderung des beanstandenswerten Verhaltens, ist der Ausschluss statthaft.